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MSC Huchem-Stammeln
Mit konventionellen Dingen an meine neuen Grenzen Der zweite Lauf zur West-OM war am Samstag Programm. Insgesamt 39 Teilnehmer ( RESPEKT ) in drei verschiedenen Klassen ( N-Neulinge / A+AK Allgemeine Klasse / B+C Fortgeschrittene + Experten ) stellten sich den Aufgaben des Geburtstagskindes ( 12.3. ) Peter Beckers. Wie immer wurden den Teilnehmern hervorragend ausgearbeitete Unterlagen zur Verfügung gestellt. Auch konnten die Durchführungsbestimmungen schon ab Montag vor der Veranstaltung eingesehen und studiert werden. Und schon die erste Neuerung in Huchem-Stammeln. Peter Beckers hat sich eine neue Art eines zu fahrenden Pfeiles ausgedacht. Der sogenannte „Viruspfeil“. Nach dem ersten befahren verteilt er sich automatisch in alle noch kommenden Karten an die gleiche Stelle. Nachdem ich mich jetzt in der West-OM neu orientieren muss, war die erste Maßnahme eine Lesebrille. Da ich immer wieder auf neue Fahrer in diesem Jahr angewiesen bin, ist der technische Aufwand aus der Vergangenheit nicht mehr möglich. Alle PC-Technischen Hilfen werden im Auto nicht mehr gebraucht. Augen sehen wieder scharf, aber eine Umstellung ist es dennoch. Besonders im Dunkeln. Hätte ich so nicht gedacht.   Mit neuem Fahrer ( Heinz Blumendeller / NAC Duisburg ) ging es für uns mit Startnummer 7 um 16:07 Uhr vom Vorstart zum eigentlichen Start. Die Unterlagen waren in 1:25000 in bester Farbkopienqualität. Rote Pfeile, ein Wurm und ein Punkt musste in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Eine lösbare Aufgabe, wenn man die Regeln genau beachtet. Und schon in der zweiten Aufgabe kam der „Viruspfeil“ zum Vorschein. In dem mir gut bekannten Ort PIER, war das keine große Schwierigkeit den Viruspfeil ab sofort in alle weiteren Karten zu Übertragen. So mussten nur die Regeln beachtet werden und die Lösung der Aufgabe war nicht so schwer für mich. In Aufgabe 5 musste das erste Mal genau gemessen werden. Der Unterschied war nur 50m, aber erkennbar. So musste erst der Punkt angefahren werden. Und wie immer ist die Karte ausschlaggebend zum befahren der Strecke. Hier war die Karte an einer Abzweigung schön rund eingezeichnet. Aber in Natur konnte man auch gerade fahren. Wer rund gefahren ist, durfte die OK 45 nicht aufschreiben. Einzige größere Schwierigkeit in Ori 1 war die Aufgabe 7. Wurm A fahren, dann die beiden Chinesenzeichen nach Natur. Kein Problem soweit. Dann kam man automatisch zu dem Punkt. Und jetzt rechts abbiegen und zum E-Pfeil. Das war zu einfach dachte ich mir. Fand aber auch nicht die richtige Lösung. In Natur sind wir nach den beiden Chinesenzeichen auf eine Kreuzung gekommen. Aber laut Karte kam man auf eine versetzte Kreuzung. Also ist man virtuell auf einer neuen Straße gefahren, die noch gar nicht in der Karte ist. Deshalb auch die Chinesenzeichen nach Natur. Also musste man die OK 64 bei der Kreuzung zwei Mal schreiben und man war richtig. Dies war dann auch mein einziger Fehler in Ori 1. Am Ende der Ori 1 war dann auch die Zeit etwas knapp und beinahe entging mir dass der E-Wurm länger war, als die ZK 1 stand. Also nochmal um den Parkplatz rumfahren und die OK 73 als letzte Kontrolle aufschreiben.   Nach ZK 1 ging es sofort weiter in Ori 2. In Aufgabe 1 bekam man die volle Breitseite der West- OM zu spÜren. A Pfeil fahren und dann zum Punkt. Aber wie jetzt zum E-Pfeil war die Frage. Inzwischen bin ich schon etwas geübter und kann gefühlt unkompliziert gegen einen Pfeil fahren. Und ganz unten am Rand des Kartenausschnittes gab es auch eine Wendemöglichkeit. Gegen den Uhrzeigersinn fahren und somit war der E-Pfeil auch wieder gut zu erreichen. In Aufgabe 2 kam man jetzt wieder nach PIER. Also an den „Viruspfeil“ denken und als zusätzlichen Pfeil erst einmal in die Karte eintragen. In Aufgabe 2 unten rechts noch das Chinesenzeichen beachten und dann Richtung „Viruspfeil“. Aber danach, wie geht es weiter. Da hier aus Ori 1 ein Pfeil lag, der wenn überhaupt nur noch teilbefahren werden durfte war erst mal über die eventl. Lösung nach zu denken angesagt. In Ori 1 gab es neben den Pfeil noch eine kleine Bucht die zu fahren war. Somit war diese Straße bekannt und konnte zum teilbefahren des Pfeiles beitragen. Soweit so gut. Habe ich natürlich auch so gemacht. Aber die Regel besagte etwas anderes. Pfeile müssen in allen Karten und Ori`s beachtet werden, aber sonstige Dinge, wie Würmer, Punkte oder Chinesenzeichen gelten nur in der jeweiligen Ori. Also war die Bucht nicht fahrbar und man musste einen Umweg Über OK 85 und OK 27 machen. Dies hab ich natürlich so nicht beachtet und machte hier auch meinen einzigen Fehler in Ori 2. Am Ende der Ori 2 ging es nochmal in das Industriegebiet bei Jülich. Bekannt von der Oldtimer-Veranstaltung „Gold-Race“ kannte ich die Örtlichkeit gut und löste auch hier alles richtig. Mit 9 Minuten Vorzeit kamen wir an die ZK. Zeit für meinen Fahrer eine verdiente Zigarette zu rauchen.   Transportetappe zur Ori 3. Auch das Gebiet der Ori 3 kannte ich aus dem letzten Jahr. Da es nun anfing dunkel zu werden, rüstete ich mich allem Licht aus, was ich dabei hatte. Lampe auf dem Kopf und Lupe mit Beleuchtung. Die Aufgabenstellung war auch genauso wie im letzten Jahr. Drei Blätter mit insgesamt 7 Aufgaben und dazu eine Folie, die den einzelnen Aufgaben zugeordnet werden mussten. Auf der Folie befanden sich Pfeile, Striche und auch Punkte die zusätzlich in entsprechender Reihenfolge angefahren werden mussten. Und schon in Aufgabe 2 die erste Unachtsamkeit von mir, den schön versteckten Punkt auf der Folie nicht gesehen und somit auch nicht angefahren. Mein erster von insgesamt 5 Fehlern in Ori 3. Auch den kürzesten Gesamtweg in Aufgabe 4 konnte ich nicht ermitteln. Solche Aufgaben habe ich erst zum zweiten Mal gemacht. Aber Übung macht den Meister. Langsam komme ich dahinter wie man an die Lösung rangeht. In Aufgabe 5 wieder etwas mir völlig neues. Eine Fischgräte die ohne Anfang war. Nur das Ende der Fischgräte war in dem dazugehörigen Kartenausschnitt bekannt. Somit musste die Fischgräte vom Ende aus in der Karte ermittelt werden. Nach ca. gefühlten 3 Stunden kam ich dann auch zur Lösung und machte mich mit meinem Fahrer wieder auf den Weg, um die verlorene Zeit wieder reinzuholen. Somit machte ich mich total verrückt und konnte nicht einmal den Übergang von Aufgabe 6 zu 7 richtig lösen. Als neuer Experten-Beifahrer ( Klasse C ) in der West-OM eigentlich ein Unding. Aber was in der Hektik nicht so alles passiert. Auch eine Wendekontrolle OK 43 konnte ich nicht erkennen, wie diese wann richtig anzufahren war. Somit habe ich in Ori 3 meine eigentliche gute Zwischenplatzierung nach Ori 2 ( Platz 4 ) weggeschmissen und musste mich am Ende mit Platz 8 im Gesamt zufrieden geben. Insgesamt war es aber wieder ein Erlebnis, bei einem so ausgefuchsten Fahrtleiter Peter Beckers fahren zu dürfen. Obwohl mein Ergebnis nicht so gut war, habe ich doch wieder viel gelernt. Auch ohne PC-Unterstützung war es für mich zwar noch ungewohnt, die Karten wieder in normalem Maßstab zu sehen. Aber meine neue Brille lässt mich die Karten jetzt wieder scharf erkennen. Vielen Dank auch an meinen Fahrer Heinz Blumendeller vom NAC Duisburg, der sich als letztjähriger Gesamtsieger mit mir das Auto teilte und auch mit dem 8. Platz mehr oder weniger zufrieden war. Gruss Patrick Weber / HAC Simmern
Ori 12.03.2011